Das Olympische Dorf integriert ein fortschrittliches Niederschlagswassermanagement
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Überblick
Ein 3 Hektar großer Busbahnhof wurde speziell für das Athletendorf in Saint-Denis (ein Vorort von Paris) entworfen. Dieses Projekt war von entscheidender Bedeutung, um die 14.250 Athleten und offiziellen Begleiter, die während der Dauer der Olympiade dort untergebracht sein werden, angemessen unterzubringen.
Es wird auch zur langfristigen Vision beitragen: Nach den Spielen wird das Athletendorf in einen nachhaltigen Stadtbezirk mit Wohnungen, Büros, Geschäften, öffentlichen Einrichtungen und zahlreichen Grünflächen umgewandelt.
Der Busbahnhof hat eine doppelte Funktion: Er dient den unmittelbaren Bedürfnissen der Olympischen Spiele – es werden bis zu 140 Busse pro Stunde erwartet – und trägt zur langfristigen Entwicklung eines nachhaltigen Stadtbezirks bei, der das Wohlbefinden seiner Bewohnerinnen und Bewohner und die Umwelt respektiert.
Herausforderung
Ziel des Projektes war die umweltgerechte und verantwortungsvolle Bewirtschaftung des Niederschlagsabflusses für einen 12.000 m² großen Verkehrsbereich zu ermöglichen. Dies ist für die Umgestaltung des Stadtteils von entscheidender Bedeutung, weil er dadurch widerstandsfähig mit dem durch MKW von den Straßen verunreinigten Niederschlagswasser umgehen kann.
Lösung
Die Lösung für die Kontrolle der Wasserverschmutzung war OSMORIA® Geoclean®. Das Aquatextil fixiert MKW und PAK, aktiviert und verstärkt langfristig deren natürlichen biologischen Abbau. Die Unterbau unter der Fahrbahn besteht aus Zuschlagstoffen aus zerkleinertem Recyclingbeton. Abfließendes Wasser, das Mineralölkohlenwasserstoffe aus diffuser Verschmutzung und Verschüttungen auf der Straßenoberfläche enthält, wird durch Versickerungsöffnungen im Unterbau Unterbau gesammelt und über Abflüsse verteilt.
Es wird dann vorübergehend gespeichertund versickert allmählich in den Untergrund. Das aktive, ölabbauende Aquatextil OSMORIA Geoclean, das unter dem Unterbau verlegt wurde, bindet Mineralölkohlenwasserstoffe an seinen oleophilen Filamenten, sodass gereinigtes Wasser in den Boden versickern kann. Die Aquatextil-Filamente lieferten mineralische Nährstoffe, wodurch endemische Mikroorganismen im Boden und im Wasser schnell seine poröse Struktur besiedeln und die daran haftenden Mineralölkohlenwasserstoffe systematischer und schneller abbauen können.
Die biologische Abbaurate lag im ersten Monat bei über 2,2 g MKW/m²/Woche, was einer jährlichen Rate von 120 ml MKW/m²/Jahr entspricht. OSMORIA Geoclean bietet eine kostengünstige Lösung zur Behandlung von Mineralölkohlenwasserstoffen sowohl bei diffuser als auch bei unfallbedingter Verschmutzung und schützt gleichzeitig die Umwelt.
Das Aquatextil ist autonom, langlebig und wartungsfrei. Ein mit OSMORIA Geoclean ausgestatteter Unterbau bot eine vereinfachte bot eine vereinfachte Lösung, die sich problemlos in den Straßenaufbau einfügt.




